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Warum 68% der IT-Projekte nicht erfolgreich sind

Studien zeigen, dass ganze 44% der IT Projekte verspätet oder über dem Budget sind, und ganze 24% total scheitern.

Woran liegt das?

Szenario 1: Falsches Personal

Hier gibt es zwei spezielle Sub-Szenarien.

Egal ob ein IT Projekt In-House programmiert oder an einen externen Dienstleister vergeben wird, manche Auftraggeber tendieren dazu, das gesamte Projekte in die Hände von einer Person zu geben, die nur eine Disziplin gut beherrscht. Der beste Entwickler bringt nichts, wenn er keine Ahnung von Projektmanagement hat, und der beste Projektmanager bringt nichts, wenn er keinen Schimmer von Softwareentwicklung hat. Der richtige Weg ist ein Zusammenschluss von mehreren Disziplinen.

Genau so oft habe ich es erlebt, dass Personal mit ganz anderen Qualifikationen für die Entwicklung eingesetzt wird, weil derjenige „ja mal Hobbymäßig Interesse daran gezeigt hat“.

Szenario 2: Das Projekt wird unterschätzt

Oder auch die Kapazitäten überschätzt. Ich habe schon oft erlebt, dass Entscheidern nicht klar ist, wie groß der Umfang von Features und Aufgaben ist.

Das geht in beide Richtungen. So werden teilweise für einfache Anpassungen großzügige Ressourcen freigegeben, und größere Anpassungen werden unterschätzt. Für die Zeitplanung von Features sollten die verschiedenen Methoden der Aufwandsschätzung in IT Projekten berücksichtigt werden.

Szenario 3: Falsche Technologien

Wird an den alten Technologien festhalten, nur weil man eventuell einiges an Code wiederverwenden kann, den man bereits früher geschrieben hat?

Das mag manchmal möglich und sinnvoll sein. Hier spielen viele Faktoren eine Rolle:

  • welchen Lebenszyklus soll die fertige Software haben?
  • wie schnell können neue Technologien adaptiert werden?
  • lässt sich eventuell der bestehende Code upgraden?
  • wie viel Zeit bleibt für die Umsetzung?

„Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht“ – dieser Spruch lässt sich auch auf Programmierer übertragen.
In der Regel (hoffentlich) bringen die neuen Technologien aber auch Vorteile, wie eine schneller Umsetzung, bessere Wartbarkeit, zuverlässigere und fehlerfreierer Entwicklung.